Viewability
Viewability misst, ob eine ausgelieferte Anzeige tatsächlich im Blickfeld war, basierend darauf, wie viel von ihr auf dem Bildschirm erschien und für wie lange.

Viewability ist ein Maß dafür, ob eine ausgelieferte Anzeige tatsächlich die Chance hatte, gesehen zu werden, basierend darauf, wie viel der Anzeige auf dem Bildschirm des Nutzers erschien und für wie lange. Sie existiert, weil eine gezählte Impression und eine gesehene Impression nicht dasselbe sind.
Der weit verbreitete IAB-Standard definiert eine Display-Anzeige als sichtbar, wenn mindestens 50 % ihrer Pixel für mindestens eine ununterbrochene Sekunde im Viewport sind; für Video liegt die Schwelle bei 50 % der Pixel für zwei ununterbrochene Sekunden. Größere Formate haben oft strengere Regeln.
Warum es wichtig ist#
Viele Ad Impressions werden ausgeliefert, aber nie gesehen, weil sie unterhalb des Folds laden, in einem Hintergrund-Tab oder in einem Slot, den der Nutzer zu schnell wegscrollt. Viewability trennt Inventory, das eine echte Chance hatte, gesehen zu werden, von Inventory, das das nicht hatte, sodass Werbetreibende nicht den vollen Preis für unsichtbare Anzeigen zahlen.
Da CPM (Cost Per Mille) pro tausend ausgelieferter Impressionen abrechnet, erhöht eine niedrige Viewability leise Ihre tatsächlichen Kosten pro gesehener Impression. Eine Viewability-Rate von 70 % bedeutet, dass etwa ein Drittel dessen, wofür Sie bezahlt haben, nie auf dem Bildschirm war. Viele Käufer verhandeln nun Viewable-CPM (vCPM)-Bedingungen oder legen Mindest-Viewability-Schwellenwerte fest, um ihr Budget zu schützen.
Viewability ist auch ein Brand Safety- und Qualitätssignal: Platzierungen mit hoher Viewability sind tendenziell Premium, oberhalb des Folds und weniger mit Betrug oder minderwertigem, gestapeltem Ad-Inventory verbunden.
Verwandte Begriffe: Ad Impression, CPM (Cost Per Mille) und Brand Safety.


