Display-Werbung
Display-Werbung sind visuelle Banner-, Bild- und Rich-Media-Anzeigen, die auf Websites und in Apps platziert werden, typischerweise in Standardgrößen verkauft und programmatisch eingekauft.

Display-Werbung bezeichnet die Praxis, visuelle Anzeigen, Banner, Bilder und Rich-Media-Einheiten in dedizierten Anzeigenplätzen auf Websites und in Apps zu platzieren. Im Gegensatz zu reinen Text-Suchanzeigen basiert Display auf Grafiken und wird in der Regel nach Standardgrößen (wie 300x250 oder 728x90) und nach Platzierung auf einer Seite verkauft.
Funktionsweise#
Display-Inventar wird entweder direkt von Publishern gekauft oder, häufiger, über Programmatische Werbung (Programmatic Advertising), wo Ad Exchanges jede Impression in Echtzeit versteigern. Anzeigen werden über einen Ad Server ausgeliefert und in festgelegten Slots dargestellt, häufig auf CPM (Cost Per Mille)-Basis abgerechnet. Display umfasst statische Banner, animierte Einheiten, expandierbare Formate und zunehmend Video.
Display vs. Native#
Display-Anzeigen befinden sich in klar gekennzeichneten Anzeigenboxen und unterscheiden sich optisch vom Seiteninhalt. Native Werbung (Native Advertising) passt dagegen das Erscheinungsbild der umgebenden Inhalte an und fügt sich in Feeds und Empfehlungs-Widgets ein. Beide werden über ähnliche programmatische Infrastruktur gekauft und laufen oft über dieselbe Ad Network-Infrastruktur, unterscheiden sich jedoch stark in Erscheinung und Nutzererfahrung.
Warum es wichtig ist#
Display bleibt einer der größten und ältesten digitalen Werbekanäle und ist damit eine Kernfläche sowohl für Reichweitenkampagnen als auch für Wettbewerbsmonitoring. Die Verfolgung, welche Werbetreibende welche Display-Creatives wo ausspielen, zeigt Budgets, Botschaften und saisonale Schwerpunkte auf.
Verwandte Begriffe: Native Advertising, Programmatic Advertising und Ad Network.





