View-Through-Attribution (VTA)
View-through-Attribution schreibt eine Conversion einer Anzeige zu, die ein Nutzer gesehen, aber nie angeklickt hat – vorausgesetzt, sie erfolgt innerhalb eines festgelegten Zeitfensters.

View-through-Attribution (VTA) schreibt eine Conversion einer Anzeige zu, die ein Nutzer gesehen, aber nicht angeklickt hat, sofern die Conversion innerhalb eines definierten View-through-Attributionsfensters stattfindet. Sie ist das Gegenstück zur Click-through-Attribution, die nur Conversions zählt, die auf einem tatsächlichen Klick folgen.
Funktionsweise#
Wenn eine Anzeige ausgeliefert wird, protokolliert die Plattform eine sichtbare Anzeigenimpression für den Nutzer. Konvertiert derselbe Nutzer später innerhalb des Sichtfensters, oft 1 Tag, ohne eine Anzeige anzuklicken, schreibt das System die Conversion der Impression zu, der er ausgesetzt war. VTA beruht auf der Identifizierung des Nutzers über die Impression und die spätere Conversion hinweg – typischerweise über Cookies, Geräte-IDs oder Plattform-Anmeldedaten.
Warum es wichtig ist#
VTA soll die Bekanntheit und Wirkung von Anzeigen erfassen, die keinen direkten Klick erzielen – relevant für Kampagnen im oberen Trichter und Display-Kampagnen, bei denen die Exposition das spätere Verhalten prägt. Gleichzeitig ist es die umstrittenste Messmethode: Ein großzügiges Sichtfenster kann Anzeigen Conversions zuschreiben, die ohnehin stattgefunden hätten, und den ROAS überhöhen. Versierte Käufer behandeln View-through-Zahlen getrennt von Click-through-Zahlen, hinterfragen Fensterlängen und setzen Inkrementalitätstests ein, um zu bestätigen, dass gesehene, aber nicht angeklickte Anzeigen das Ergebnis tatsächlich bewirkt haben – und nicht nur in der Nähe aufgetaucht sind.
Verwandte Begriffe: Attributionsfenster, Conversion und Anzeigenimpression.



