First-Party Data
First-Party Data sind Informationen, die ein Unternehmen direkt von seinen eigenen Kunden und seinem Publikum sammelt, wie Käufe, Website-Verhalten, Anmeldungen und E-Mail-Listen.

First-Party Data sind Informationen, die ein Unternehmen direkt von seinen eigenen Kunden und seinem Publikum über eigene Kanäle sammelt, wie Website-Verhalten, Käufe, App-Nutzung, Anmeldungen, E-Mail-Listen und Umfrageantworten. Da das Unternehmen die Kundenbeziehung und den Erfassungspunkt besitzt, gelten diese Daten als die genauesten und aus Datenschutzsicht als am besten vertretbar.
Warum es wichtig ist#
First-Party Data steht im Gegensatz zu Third-Party Data, das von externen Anbietern aggregiert und verkauft wird und dessen Nutzung zunehmend schwieriger wird, da Cookies eingeschränkt werden und Datenschutzgesetze ausgeweitet werden. Während Third-Party-Signale schwinden, ist First-Party Data zur Grundlage moderner Zielgruppenansprache und Messung geworden. Werbetreibende nutzen es, um Custom Audiences aufzubauen, bestehende Kunden auszuschließen, Look-alikes zu finden und die Conversion-Tracking zu speisen, damit Plattformen auf reale Ergebnisse optimieren können.
Seine Stärken sind Genauigkeit, Einwilligung und Exklusivität: Man weiß genau, wie die Daten erhoben wurden, der Nutzer hat in der Regel zugestimmt, sie zu teilen, und Wettbewerber haben keinen Zugriff. Der Nachteil ist die Reichweite, da First-Party Data auf Personen beschränkt ist, die bereits mit dem Unternehmen interagiert haben. Daher wird es oft mit anderen Methoden kombiniert, um neue Interessenten zu erreichen.
First-Party Data kann über eine Data Management Platform (DMP) oder eine Customer Data Platform aktiviert werden und ergänzt cookie-freie Ansätze wie Contextual Targeting. Dies gibt Werbetreibenden Relevanz sowohl aus der Identität des Nutzers als auch aus dem Kontext der besuchten Seite.
Verwandte Begriffe: Data Management Platform (DMP), Contextual Targeting und Conversion Tracking.



