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Definition

RPM (Revenue Per Mille)

RPM (Revenue Per Mille) ist der Umsatz, den ein Publisher pro tausend Ad-Impressions oder Seitenaufrufe erzielt – das monetäre Gegenstück zu CPM.

RPM (Revenue Per Mille) — Ad-Tech-Glossar-Illustration

RPM (Revenue Per Mille) ist der Umsatz, den ein Publisher für jede tausend Ad-Impressions oder Seitenaufrufe erzielt, berechnet als RPM = (Gesamtumsatz ÷ Impressionen) × 1.000. Es ist die zentrale Monetarisierungs-Kennzahl für Websites, die Werbung schalten, und zeigt einem Publisher, wie viel jeweils tausend Aufrufe wert sind.

RPM gibt es in zwei gängigen Formen. Page RPM teilt den Umsatz durch Seitenaufrufe (eine Seite kann mehrere Werbeplätze enthalten), während Impression RPM durch einzelne Ad-Impressions teilt. Ein Page RPM von 12 $ bedeutet, dass eine Website 12 $ für alle 1.000 ausgelieferten Seiten verdient und dabei alle Werbeanzeigen auf jeder Seite in einer Zahl zusammenfasst.

Unterschied zu CPM#

RPM und CPM (Cost Per Mille) beschreiben dieselben tausend Impressionen aus entgegengesetzten Perspektiven des Marktplatzes. CPM ist das, was ein Advertiser pro Tausend zahlt; RPM ist das, was der Publisher pro Tausend nach Abzug der Gebühren des Ad-Networks und unverkaufter Inventory behält. Der RPM eines Publishers ist daher immer niedriger als die gebotenen Brutto-CPMs der Advertiser, aufgrund von Revenue-Share, leeren Impressionen und House Ads.

Warum es wichtig ist#

RPM ist der Profitabilitätsmesser des Publishers: Es fasst Fill Rate, Gebotsdichte und Publikumswert in einer einzigen Zahl zusammen und erleichtert den Vergleich von Seiten, Rubriken oder Traffic-Quellen. Den RPM zu erhöhen bedeutet, mehr aus demselben Traffic zu verdienen, durch höhere Nachfragekonkurrenz, bessere Platzierungen oder stärker engagierte Leser. Die gemessene Einheit der Inventory ist eine Ad Impression.

Verwandte Begriffe: CPM (Cost Per Mille), Publisher und Ad Impression.

Das OpenAdLibrary-Team
Geschrieben vonDas OpenAdLibrary-Team
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