Geo-Targeting
Geo-Targeting beschränkt die Auslieferung von Anzeigen auf Nutzer an bestimmten geografischen Standorten – von ganzen Ländern über Städte, Postleitzahlen oder Radiuszonen.

Geo-Targeting ist die Praxis, die Auslieferung von Anzeigen auf Nutzer in bestimmten geografischen Standorten zu beschränken – von ganzen Ländern über Regionen, Städte, Postleitzahlen bis hin zu einem Radius um einen Punkt. Werbetreibende nutzen es, um Anzeigen nur dort zu schalten, wo ein Angebot gültig ist, wo sie liefern oder Dienstleistungen erbringen können, oder wo eine Kampagne profitabel läuft.
Funktionsweise#
Das Werbenetzwerk ermittelt den Standort eines Nutzers anhand von Signalen wie IP-Adresse, GPS (auf mobilen Geräten) sowie WLAN- oder Mobilfunkdaten und gleicht ihn dann vor der Auslieferung mit den Targeting-Regeln der Kampagne ab. Eine Kampagne kann beispielsweise nur in den Vereinigten Staaten laufen, bestimmte Bundesstaaten ausschließen oder sich auf eine einzelne Metropolregion für eine lokale Aktion konzentrieren.
Geo-Targeting ist wichtig, weil Konversionsraten, Auszahlungen und Wettbewerb je nach Standort enorm variieren. Dasselbe Angebot kann in einem Land äußerst profitabel und in einem anderen ein Verlustgeschäft sein. Daher segmentieren Media-Käufer Kampagnen nach geografischen Gesichtspunkten, um unabhängig zu bieten und zu optimieren. Es setzt zudem rechtliche und regulatorische Grenzen durch, indem es regionale Angebote von Märkten fernhält, in denen sie nicht erlaubt sind.
Im Native- und Affiliate-Marketing ist die Geografie oft der größte einzelne Leistungstreiber. Käufer gruppieren Länder nach Kaufkraft und Anzeigenkosten in tiers und Affiliates bezeichnen ein Zielland einfach als GEO. Geo-Targeting wird häufig mit Contextual Targeting kombiniert, sodass eine Anzeige gleichzeitig den richtigen Ort und den richtigen Seitenkontext erreicht.
Verwandte Begriffe: Tier 1 / Tier 2 / Tier 3 Geos, GEO (Affiliate Targeting) und Contextual Targeting.



