Weiterverkaufte Inventare / Demand Partner
Weiterverkaufte Inventare sind Werbeplätze, die ein Unternehmen von einem Publisher kauft und an Werbetreibende verkauft, oft bezogen von einem separaten Demand Partner.

Weiterverkaufte Inventare sind Werbeplätze, die ein Unternehmen von einem Publisher kauft und dann an Werbetreibende weiterverkauft, anstatt eigene direkte Nachfrage zu bedienen. Ein Demand Partner ist das Netzwerk oder die Plattform, die diese Anzeigen liefert, die Quelle der zahlenden Nachfrage, die ein anderer Verkäufer in sein Inventar einbindet. Die beiden Begriffe beschreiben entgegengesetzte Enden derselben Vereinbarung.
Wie es funktioniert#
Ein Publisher oder Netzwerk füllt selten jeden Slot mit direkten Werbetreibenden, daher verbindet es sich mit Demand Partnern, die das verbleibende Inventar mit Anzeigen füllen, die sie anderswo beschafft haben. Das Host-Netzwerk zeigt den Slot an, aber die eigentliche Anzeige und die Beziehung zum Werbetreibenden können dem Partner gehören. Standards wie sellers.json ermöglichen es Käufern zu sehen, ob ein Verkäufer das Inventar direkt besitzt oder im Auftrag eines anderen weiterverkauft – ein wichtiges Signal in der Ad Supply Chain.
Warum es wichtig ist#
Weiterverkaufte Inventare sind der Grund, warum der in einem Anzeigenslot gezeigte Werbetreibende oft nicht der ist, den Sie erwarten würden. MSN Native Ads zeigen beispielsweise weiterverkaufte Nachfrage, die über Microsofts Marktplatz geleitet wird, anstatt direkt von MSN verkaufter Anzeigen. Für Competitive Intelligence ist das Erkennen von Weiterverkaufspfaden unerlässlich: Der tatsächliche Werbetreibende und das tatsächliche Netzwerk hinter einer Platzierung können mehrere Schritte von der Seite entfernt sein, auf der Sie sie sehen.
Verwandte Begriffe: sellers.json, Ad Supply Chain und MSN Native Ads.




