Branded Content
Branded Content sind markenproduzierte, story-getriebene Medien, die unterhalten oder informieren statt direkt ein Produkt zu bewerben, und so im Laufe der Zeit Affinität aufbauen.

Branded Content sind Medien, die von einer Marke produziert und besessen werden und darauf abzielen, zu unterhalten, zu informieren oder zu inspirieren, anstatt direkt ein Produkt zu bewerben, und so im Laufe der Zeit Affinität und Wiedererkennung aufzubauen. Beispiele sind eine Dokumentarserie, ein Podcast, ein How-to-Guide oder ein langes Video, in dem das Produkt präsent ist, aber nicht im Fokus eines harten Verkaufs steht.
Das entscheidende Merkmal ist Eigentümerschaft und Absicht. Die Marke erstellt das Asset, kontrolliert es und verteilt es über ihre eigenen Kanäle, Paid Media und Partnerschaften. Das Ziel ist Markenaufbau und Beziehung zum Publikum, nicht eine sofortige Konversion.
Branded Content vs. Sponsored Content: Diese werden häufig verwechselt. Sponsored Content wird von einem Drittanbieter-Publisher gehostet und meist gemeinsam erstellt, gegen Bezahlung; Branded Content wird von der Marke selbst erstellt und besessen. Wenn eine Marke für die Verteilung ihres Branded Content über die Kanäle eines Publishers bezahlt, wird diese Verteilung zu Sponsored Content oder Native Advertising.
Warum es wichtig ist: Branded Content tauscht kurzfristige Reaktion gegen langfristige Eigenkapitalwirkung, daher wird es an Reichweite, Watch Time und Brand Lift gemessen, nicht an direktem CPA. Die zugrunde liegenden kreativen Assets, das Anzeigenmotiv, werden oft in kürzere Performance-Anzeigen umgewandelt, und hier wird Wettbewerbsmonitoring nützlich, denn Sie können sehen, welche Story-Winkel eine Marke später in skalierte bezahlte Kampagnen umwandelt.
Verwandte Begriffe: Sponsored Content, Native Advertising und Anzeigenmotiv.


