Curiosity Gap
Eine Curiosity Gap ist eine Copywriting-Technik, die ein Schlüsselstück Information zurückhält und so einen Juckreiz erzeugt, den der Leser durch Klicken stillen muss.

Eine Curiosity Gap ist eine Copywriting-Technik, die bewusst ein Schlüsselstück Information zurückhält und so einen psychologischen Juckreiz erzeugt, den der Leser durch Klicken stillen muss. Der Begriff leitet sich von der Idee ab, dass Neugier durch eine Lücke zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir wissen wollen, ausgelöst wird. Eine Anzeigenschlagzeile, die diese Lücke öffnet, ohne sie zu schließen, verdient den Klick.
So funktioniert es#
Klassische Formulierungen sind "Diese eine Änderung halbierte seine Rechnung, hier ist wie" oder "Ärzte sind verblüfft von dem, was dies bewirkt." Die Schlagzeile verspricht einen Nutzen, versteckt aber die Antwort, sodass die Auflösung den Klick erfordert. Curiosity Gaps sind ein wesentlicher Bestandteil des Ad Hook und zentral für das Teaser Ad-Format, bei dem das gesamte Creative um ein ungelöstes Versprechen herum aufgebaut ist.
Warum es wichtig ist#
Gut eingesetzt, erhöht die Curiosity Gap die Klickrate ehrlich, indem sie auf wirklich interessante Inhalte hinweist. Schlecht eingesetzt, kippt sie in Clickbait, wo der Nutzen nie dem Versprechen entspricht, Konversionen einbrechen und Ad-Netzwerke den Werbetreibenden bestrafen. Die Trennlinie ist, ob die Zielseite das hält, was die Schlagzeile verspricht. Die Untersuchung von Live-Native-Anzeigen in OpenAdLibrary zeigt, welche neugiergetriebenen Hooks Wettbewerber im großen Maßstab einsetzen und wie der Klick zur tatsächlichen Landing Page führt. Verwandte Begriffe: Ad Hook, Teaser Ad und Clickbait.


